GS490930.jpg

Das Pflanzen von Gemüse

Eigenes Gemüse anzupflanzen muss nicht immer mit viel Aufwand verbunden sein. Wer die Pflanzen nicht selbst ziehen möchte, kann ab April auf das umfangreiche Jungpflanzen-Angebot in Gartencentern und Baumärkten zurückgreifen.

Allgemeine Tipps:

Wer einige grundlegende Regeln beachtet, wird an seinem Gemüsegarten ohne viel Arbeit Freude haben. So kann eine geschickte Pflanzenauswahl den Pflegeaufwand erheblich verringern. Einige Gemüsepflanzen, wie beispielsweise Blumenkohl, zeigen sich sehr sensibel gegenüber Trockenstress. Eine hohe Bodenfeuchtigkeit oder eine regelmäßige Bewässerung ist für diese Pflanzen eine Grundvoraussetzung. Doch es gibt auch Arten, die ihrem Besitzer kürzere Trockenperioden verzeihen. Karotten besitzen einen vergleichsweise geringen Wasserbedarf. Wer die Wasserversorgung der Pflanzen zusätzlich sicherstellen will, kann mit Mulch einer zu starken Wasserverdunstung entgegenwirken.

Die doppelte Nutzung des Beetes

Viele Gemüsepflanzen werden relativ früh im Jahr geerntet und dann sollte das Beet nicht ungenutzt stehen bleiben. Selbstverständlich können Blumenpflanzen gesät werden, um nach der Ernte ein pflegeleichtes, buntes Blütenmeer anzulegen. Wer im August „Bienenfreund“ aussät, tut zudem seinem Boden etwas Gutes. Denn die Pflanzen bilden im Winter eine Schutzschicht für das Beet. Eine weitere Alternative ist die Aussaat einer weiteren Nutzpflanze, die erst im Spätsommer geerntet wird. Feldsalat kann selbst im September noch gesät werden. Eine ähnliche, doch recht unbekannte Nutzpflanze ist der Winterpostelein, auch Kubaspinat genannt. Die jungen Blätter werden wie Feldsalat angerichtet. Auch Lollo Rosso und andere Salatformen können gut nach einer ersten Ernte ausgebracht werden. Des Weiteren bieten sich an: Rübstiel, Mairübchen oder Herbstrüben. Sie ähneln dem Radieschen und werden auch so verwendet.

Selbst im Winter kann geerntet werden

Auch im Winter muss auf frisches Gemüse aus dem eigenen Garten nicht verzichtet werden. Schwarzwurzeln werden wegen ihrer winterlichen Erntezeit auch „Winterspargel“ genannt und auch die „Winterzwiebeln“ tragen ihren Namen zu Recht. Als weitere Alternativen können hier auch Chinakohl, Grünkohl, Porree, Rosenkohl und Winterwirsing aufgeführt werden.

Ähnliche Berichte

Mehr erfahren Mit dem Anbau im Gewächshaus schon im Mai die erste Ernte feiern
Mit dem Anbau im Gewächshaus schon im Mai die erste Ernte feiern

Durch ein Gewächshaus werden Pflanzen Bedingungen vorgegaukelt, die sie eigentlich nicht vorfinden würden. Zum Beispiel Wärme oder auch der Schutz…

Mehr erfahren Urbaner Garten – was ist das?
Urbaner Garten – was ist das?

Der Urbane Gartenbau wird weniger den ländlichen Gartenfans etwas sagen, als den Leuten in der Stadt, die sich an diesen kleinen Grünflächen…

Mehr erfahren Frisches und leckeres Gemüse aus dem eigenen Garten
Frisches und leckeres Gemüse aus dem eigenen Garten

Frisch und lecker – besser geht es doch gar nicht, oder? Ein Garten ist perfekt dafür geeignet, Obst und Gemüse selbst anzubauen. Und weil viele…

Nur Notwendige speichern
Alle akzeptieren